Über Uns

Unser junger Verein „Vergessene Seelen Curtea de Arges“ hat sich aus der Facebook-Gruppe “Vergessene Seelen Curte de Arges“ gegründet. Jene fand erstmals im Mai 2015 zusammen, nachdem ein privates Shelter mit ca. 400 rumänischen Straßenhunde, von einem Tag auf den anderen ohne finanzielle Unterstützung und Sponsoren vor dem Aus stand.

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Hier unsere Geschichte:

Meine Frau Jutta und mich verbindet schon seit früher Jugend eine innige Liebe zu unseren ältesten Freunde.

Als wir letztes von dem privaten Shelter in Baiculesti, nahe Curtea de Arges, erfahren haben, traten wir der Tierschutzorga bei, die damals die ca. 400 Straßenhunde des Shelters in Cooperation mit dem rumänischen Tierschutzverein „Cora“, dessen Präsidentin und auch leider einziges Mitglied, Monica Rosca ist, bei. Kurz entschlossen flogen Jutta und ich Ende August 2014 nach Rumänien. Dort durften wir UNSERE HUNDE kennenlernen.

Wir konnten sofort feststellen, dass die rumänischen Straydogs, im Allgemeinen trotz ihrer vielen negativen Erfahrungen mit uns Zweibeinern, im Großen und Ganzen, in ihrer eigenen überschwänglichen und liebevollen Art, den Kontakt zu Menschen suchen. Es muss aber auch erwähnt werden, dass auch eine erhebliche Anzahl dieser Shelterhunde durch das Einfangen durch die staatlichen Hundefänger und durch die dadurch erlittenen Gewalt, sehr scheu sind und den Kontakt zu uns Menschen meiden.

Nach dieser Woche, in der wir unsere runänischen Mitarbeiter bei den täglichen Arbeiten im Shelter tatkräftig unterstützten, flogen Jutta und ich wieder nach Deutschland. Jedoch waren die gesammelten Eindrücke, in erster Linie aber die Blicke UNSERER FELLNASEN, so tief, dass sich diese in unsere Herzen gegraben haben und wir diesen armen Seelen versprachen, wiederzukommen und sie nie im Stich zu lassen.

Im November 2014 adoptierten wir dann unsere erste Rumänin, die kleine Jacky-Mixhündin Püppi. Da diese, wie alle rumänischen Hunde, die wir kennen, sehr sozialisiert ist, lebte sie sich sehr schnell in unser Rudel, 1 Rottweilerrüde und eine alte Boxerhündin aus einer spanischen Tötungsstation, ein.

Im April dieses Jahres flogen wir wieder nach Curtea de Arges. Diesmal begleitete uns eine liebgewonnene Freundin, Dominique Becker. Auch Domi war sofort von dem Charme der Shelterhunde fasziniert und auch sie versprach diesen, wie auch Jutta und ich, sich mit ganzem Herzblut für die Rettung unserer, aber auch freilebenden Straydogs einzusetzen. Während dieses Aufenhaltes ließen wir auch erstmals fünf freilebende Hunde kastrieren und schenkten ihnen danach wieder die Freiheit. Schon in dieser Woche knüpften wir persönlichen Kontakt mit dem Oberbürgermeister der Stadt Curte de Arges, der auch jetzt mehr denn je besteht. Wir versuchen diesen zu einer engen Zusammenarbeit mit uns zu überzeugen und ein Programm auszuarbeiten, das das Fangen und Töten der Straßenhunde in seinem Amtsbezirk überflüssig macht. Denn nach wie vor werden in Rumänien in zahllosen Städten und Gemeinden freilebende Hunde gefangen und auf bestialische Art und Weise getötet, obwohl dieses per Gesetz verboten ist.

Anfang Mai kam es dann innerhalb des Vereins, der die Hunde des Shelters bis dato versorgte, zu internen Differenzen, die den Verein veranlasste, sich aus dem Projekt zurückzuziehen. Da wir, Jutta, Domi und ich, es nicht übers Herz brachten die armen Seelen einer ungewissen, vermutlich tödlichen Zukunft zu überlassen, gründeten wir sofort die Facebookgruppe „Vergessene Seelen Curte de Arges“. Binnen weniger Tage schlossen sich, zu unserer Überraschung und natürlich auch Freude, gleichgesinnte, tierliebe Menschen unserer Gruppe an, die es möglich machten, dass die sowohl tierärztliche als auch die Futterversorgung unserer Fellnasen unverzüglich gewährleistet war. Bereits einen Monat später traten zehn Mitglieder der Gruppe zusammen und gründeten unseren Tierschutzverein „Vergessene Seelen Curte de Arges e. V.“, der jetzt im Vereinsregister beim Amtsgericht Ludwigshafen als gemeinnütziger Verein eingetragen ist.